| Informationen zu Jumper-Stellungen |
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EIDE-Laufwerke
Alle Caviar-Laufwerke haben einen Jumper-Block (J8) zwischen der 40-poligen IDE-Steckverbindung und dem Stromanschluss. Über die Jumper-Belegung an diesem Block wird die physische Erkennung der angeschlossenen Laufwerke und die damit verbundene Master/Slave-Verteilung gesteuert. Alle Caviar-Laufwerke sind für die Cable Select (CSEL)-Installation voreingestellt. Installation eines Einzellaufwerks (Single)
Wenn Sie das Caviar-Laufwerk als einziges IDE-Laufwerk anschließen und das System und das Flachbandkabel Cable Select nicht unterstützen, stecken Sie die Jumper-Steckbrücke in die neutrale Position. Installation von zwei Laufwerken (Dual)
Beim Anschließen von zwei Laufwerken an dasselbe IDE-Kabel müssen Sie über die Jumper-Belegung bestimmen, welches Laufwerk als Master (erstes erkanntes Laufwerk) und welches als Slave (zweites erkanntes Laufwerk) fungieren soll. In den Abbildungen 1 und 2 finden Sie alle Varianten der Jumper-Belegung. Bei einer Dual-Installation müssen Sie eines der Laufwerke als Master und das andere als Slave bestimmen. Dazu müssen die Jumper-Pins am J8-Block entsprechend überbrückt werden. Wenn das zweite ans IDE-Kabel angeschlossene Gerät kein IDE-Laufwerk von Western Digital ist, entnehmen Sie die Anleitungen zur Master/Slave-Konfiguration bitte der mitgelieferten Produktdokumentation. So platzieren Sie eine Jumper-Steckbrücke auf den J8-Jumper-Pins:
- Entnehmen Sie den Abbildungen 1 und 2 die erforderliche Konfiguration.
- Setzen Sie die Steckbrücke vorsichtig auf die in der Abbildung angegebenen Pins auf.
- Schieben Sie die Steckbrücke so weit auf die Pins, bis sie fest mit der Basis des Blocks abschließt.
Hinweis: Ob ein Laufwerk Master oder Slave ist, ergibt sich in der Regel über die Jumper-Belegung, nicht über die Anschlussreihenfolge am Kabel. Eine Ausnahme liegt vor, wenn die Jumper für eine Cable-Select-Konfiguration eingerichtet werden und sowohl das System als auch das Flachbandkabel Cable Select unterstützen. In diesem Fall wird die Master/Slave-Verteilung an Hand der Position am Flachbandkabel bestimmt. Die Anschlussstellen für Master und Slave richten sich danach, wie das System die Kabelauswahl am Flachbandkabel steuert. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie im Systemhandbuch. Abbildung 1. (6- und 10-polige Laufwerke)
Abbildung 2. (9-polige Laufwerke) Am Laufwerk selbst werden die Pins entweder mit Buchstaben oder Zahlen bezeichnet.
EIDE-Festplatten mit mehr als 2,1 GB
Dieser Abschnitt bezieht sich auf Western Digital-Festplatten wie
AC32500 - Die Anzahl der Zylinder dieses Laufwerks ist größer als 4095.
AC313000 - Die Anzahl der Zylinder dieses Laufwerks ist größer als 16383. Das Zylinder-Limit von 16383 betrifft alle Festplatten mit mehr als 8,4 GB. Weiterhin besteht ein BIOS-Limit von 32 GB. Möglicherweise ist Ihnen aufgefallen, dass eine Festplatte mit weit mehr als 8,4 GB (z. B. WD400BB) dieselbe Anzahl Zylinder aufweist. Das liegt daran, dass neuere Systeme INT13-Erweiterungen verwenden und die Gesamtkapazität der Festplatte nicht mehr über eine Zylinderzählung ermitteln. Dabei sind die Auswirkungen und die Problemlösungen dieselben. Weitere Informationen zu den erwähnten Einschränkungen finden Sie hier. Manche System-BIOS können Festplatten mit mehr als 4095 Zylindern, andere hingegen Festplatten mit mehr als 16383 Zylindern an der Kapazitätsgrenze von 8,4 bzw. 32 GB nicht richtig erkennen. Nach der Installation der Festplatte können Sie erkennen, ob diese Einschränkungen für Ihr System-BIOS zutreffen. Beim ersten Systemstart kann es nämlich vorkommen, dass Ihr System a.) nicht mehr reagiert oder b.) eine viel kleinere Festplattenkapazität anzeigt. a.) Wenn das System auch nach mehreren Minuten noch nicht reagiert, gehen Sie wie folgt vor:
- Schalten Sie das System aus.
- Stellen Sie sicher, dass das IDE-Schnittstellenkabel und das Stromkabel korrekt angeschlossen sind.
- Überprüfen Sie die Jumper-Stellungen.
- Schalten Sie das System wieder ein.
- Versuchen Sie, auf das CMOS-Setup zuzugreifen.
Wenn das System auch jetzt noch nicht reagiert, liegt das möglicherweise daran, dass Ihr System-BIOS Festplatten mit mehr als 4095 bzw. 16383 Zylindern (abhängig von der Größe der Festplatte und dem Alter des Systems) nicht unterstützt. Ist das der Fall, stehen folgende Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung:
- Setzen Sie EZ-Install von Data Lifeguard Tools ein. Blockiert das System bereits, bevor Sie die CMOS-Einstellungen eingeben können, schalten Sie das System erneut aus und trennen Sie das IDE-Kabel vom System.
- Geben Sie die CMOS-Einstellungen ein. Genaue Anleitungen finden Sie im Systemhandbuch.
- Wählen Sie die Option "Hard Disk Type" (Art der Festplatte) für die neue Western Digital-Festplatte. Wählen Sie die Festplattenart User Defined (Benutzerdefiniert) und geben Sie folgende Werte ein: 1023 x 16 x 63.
- Schalten Sie das System aus und schließen Sie das IDE-Kabel wieder an. Mit diesen Einstellungen kann das System wieder gestartet werden, sodass Sie EZ-Install von Data Lifeguard Tools installieren und damit die volle Kapazität des Laufwerks nutzen können.
- ODER -
Wenn Sie keinen benutzerdefinierbaren Festplattentyp haben, gehen Sie wie in Punkt 2 und 3 beschrieben vor.
- Bei eine 6- oder 10-poligen Festplatte nehmen Sie entsprechend Abbildung 3 eine Neubelegung der Jumper vor und installieren Sie dann EZ-Install von Data Lifeguard Tools. Durch die veränderte Jumper-Belegung werden neue Parameter an das BIOS übermittelt. Wenn Sie das Laufwerk zu einem späteren Zeitpunkt an ein anderes System anschließen möchten, müssen Sie die Jumper-Konfiguration zunächst auf die Standardbelegung zurücksetzen.
Hinweis: Die alternativen Jumper-Stellungen funktionieren nicht unter Windows NT, OS/2 Warp, Novell NetWare oder UNIX. Bei einer 9-poligen Festplatte können alternative Jumper-Stellungen zwar verwendet werden, doch können dabei Probleme auftreten. Aus diesem Grunde raten wir für 9-polige Festplatten von der Veränderung der Jumper-Stellungen ab. - ODER -
- Verwenden Sie eine neuere BIOS-Version. Nach einem richtig durchgeführten Upgrade unterstützt das BIOS Ihre Festplatte. Setzen Sie sich dazu mit Ihrem Systemhersteller in Verbindung. Eine Liste mit führenden System- und BIOS-Herstellern und den dazugehörigen Telefonnummern finden Sie in der Tabelle unten auf dieser Seite.
Abbildung 3. Alternative Jumper-Belegung (6- und 10-polige Festplatten)
SCSI-Laufwerke
Das Enterprise-Laufwerk kann in einer Vielzahl von Systemen eingesetzt werden. Daher können über den Auswahlblock auf der Vorderseite des Laufwerks (der sich an die Pins für den SCSI-Konnektor anschließt) verschiedene Konfigurationen vorgenommen werden. In den meisten Fällen wird es nicht notwendig sein, die Standardeinstellungen zur Gewährleistung eines normalen Laufwerksbetriebs zu ändern. Bei einigen Installationen kann es allerdings erforderlich sein, dass Sie die Jumper durch Hinzufügen oder Entfernen neu konfigurieren, damit die Systemanforderungen erfüllt werden.
- SCSI-ID-Jumper
HINWEIS: Das Jumper-Etikett auf der Oberseite des SCSI-Laufwerks weist die ID-Pins wie folgt aus: SCSI ID0, SCSI ID1, SCSI ID2 und SCSI ID3. Diese Benennung bezieht sich auf das SCSI-ID-BIT. Entnehmen Sie der folgenden Tabelle, wie Sie die Gerätekennung konfigurieren können.
- Wenn die Systemkonfiguration die Verwendung einer externen LED-Anzeige zur Signalisierung der Aktivität der WD Enterprise-Festplatte unterstützt, kann die Stromversorgung der LED-Anzeige über die Festplatte erfolgen. Die Pins 10 und 29 (bzw. 12 bei der WDE9100) steuern den Einsatz einer externen LED-Anzeige. Zur Installation einer externen LED-Anzeige verbinden Sie den positiven Pol (Anode) der LED mit Pin 29 (bzw. 12 bei der WDE9100) und den negativen Pol (Kathode) mit Pin 10.
- Die verbleibenden Pins sind für Entwicklungs- und Herstellungszwecke reserviert.
- Remote-Auswahlblock
68-polige-Modelle verfügen über einen Remote-Auswahlblock, der sich zwischen dem Daten- und dem Stromanschluss des Laufwerks befindet. Dieser Jumper-Block ist für Systeme vorgesehen, bei denen die Festplatte auf einen herausziehbaren Rahmen montiert wird, über den dann die Verbindung zum SCSI-Bus hergestellt wird. Der Block wird in diesem Fall zur Konfiguration der Kennung, zur Terminierung sowie zur Stromversorgung verwendet. Der Remote-Auswahlblock sollte nur zum Einsatz kommen, wenn die Festplatte in ein entsprechendes System eingebaut ist.
Weitere detaillierte Informationen zu den Jumper-Stellungen bei Enterprise SCSI-Laufwerken finden Sie in den Installations- und technischen Referenzhandbüchern in unserer Technischen Bibliothek.
Festplatten-Einbaurahmen
Manche Computersysteme verfügen über 5,25-Zoll-Laufwerksschächte, die zum Abschluss der Installation besondere Einbaurahmen erfordern. Da bei jedem Hersteller unterschiedliche Rahmen zum Einsatz kommen, sind keine Rahmen im Lieferumfang von Western Digital-Festplatten enthalten. Wenn Ihr System Einbaurahmen erfordert, setzen Sie sich bitte direkt mit dem Systemhersteller in Verbindung. In der folgenden Aufstellung finden Sie eine Liste bekannter Systemhersteller mit den jeweiligen Telefonnummern:
| Hersteller |
Telefonnummer |
| AST |
(800) 727-1278 |
| Compaq |
(800) 652-6672 |
| Dell |
(800) 624-9896 |
| Gateway |
(800) 846-2000 |
| IBM |
(800) 772-2227 |
| NEC |
(800) 632-4636 |
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